Unsere Projekte

2017

September

Kooperation Schule und Verein 2017/18

Neues Schuljahr- neue Runde! 

Auch in diesem Schuljahr werden wir das Projekt Kooperation Schule und Verein weiterführen. 
Diesmal mit 10 Kindern aus insgesamt 7 Nationen. 

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.

Juli 

Abschluss Kooperation Schule und Verein 

 

Hinter uns liegt ein Schuljahr, das nicht immer einfach war- aber wie man sehen kann, hat es sich gelohnt.

Wir gratulieren unseren 8 Teilnehmern, die erfolgreich das RA 10 unter der Leitung unseres Richters Armin Hanselmann - Pferdewirt Reiten FN - abgelegt haben.
Ein großes Dankeschön an unseren 1. Vorstand Andreas Göhrt, Sabine Göhrt, Jessica Hiller, Rainer Hiller, Anja Hiller, Elli Müller, Frau Pfizenmaier und ihrem ehrenamtlichen Lehrerteam sowie Gerlinde Hiller vom Arbeitskreis Weiler Flüchtlingshilfe e.V., und zu guter Letzt  Jenny Seinsch, für die tollen Bilder!
Courage G, wir danken dir für deinen braven dressurlichen Einsatz- du warst klasse!!

Juni

Pfingstprojekt 2017

 

Man sollte auch " Nein" sagen können! Wir können das nicht!!!

 Nachdem wir unser Pfingstprojekt auf 10 Kinder beschränkt hatten,

es aber so viele Anfragen gab, haben wir auch das gerockt!

Mit viel Arbeitseinsatz von den Kindern konnten wir der Hasendame Margot und ihren 6 Kindern

ein neues Zuhause bauen.

Die Hasenfamilie wird in Zukunft allen Kindern die Möglichkeit bieten zu entspannen, etwas zum streicheln

und liebhaben zu haben und zur Ruhe zu kommen.


Ein herzliches Dankeschön all den Helfern die nicht zögerten tatkräftig mitzuhelfen! Rainer Hiller der sofort mit Rasenmäher und Kantenschneider anrückte. Dem Arbeitskreis Flüchlingshilfe Weil im Schönbuch e.V für den Fahrdienst- Gerlinde Du warst super! Dem Cateringservice Anja Hiller, Martina Sauer, Rose Scheel und Sabine Eisenhardt. Unseren Baumeistern Andreas, Maxi, Konsti  Göhrt. Unserem Mann für alle Fälle Hermann Göhrt- ja wir haben gelernt wie Rasenmähen ordentlich auszusehen hat! Und den Betreuern die immer alles im Griff hatten:  Jessie ,Sabine, Hannah, Anna und Chantal. Und zu guter letzt Jochen Hiller der uns einfach so einen Pavillion spendete für das schlechte Wetter.

Diesen Menschen-  Danke, Danke, Danke ! Ihr habt durch Euren Einsatz unmögliches möglich gemacht

und nicht nur Margot ein Zuhause gebaut sondern auch Kinderaugen zum strahlen und leuchten gebracht.

 

2016

Der Tanz der Straße

Dezember

Fetzige Beats und ausgelassenes Gelächter drang aus der Neuweiler Sporthalle. Gemeinsam mit unserer Personaltrainerin Gabi Sturm und Ihren Söhnen erhielten 16 Weiler - Flüchtlingskinder aus der Gemeinde einige Stunden lang einen Einblick in die Welt von HipHop und Breakdance.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer des RCs, die sich in Ihre Turnhosen schwangen.

November

Manchmal braucht es nicht viel...

 

Diesen Monat hatten wir 12 Kinder aus Syrien, Afganistan, Kosovo und Lybien auf unser Vereinsgelände eingeladen, um einen gemeinsamen Tag zu verbringen.

Für so einen Tag braucht es nicht viel: Ein Stück Normalität, Gemütlichkeit, Freude und einen großen Topf mit Nudeln und Tomatensoße.

Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen Helfer - IHR WART SUPER

 

Schuljahr 2016/2017

Kooperation Schule und Verein 

Der Blick über den Pferderücken

 

War das Wort „Flüchtling“ das Wort des Jahres 2015, so könnte es gut sein, dass das Wort „Integration“ das Rennen um den Spitzenplatz in diesem Jahr gewinnen wird. In allen Städten und Gemeinden versucht man derzeit, die Neuangekommenen miteinzubeziehen, ihnen einen Platz in unserer Gesellschaft zu geben. Doch nicht immer sind die Bemühungen an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert. Ein Projekt, dass hier jedoch ins Schwarze zu zielen scheint, ist das neue Kooperationsprojekt Schule – Verein der RC Domäne Eschmühle mit Kindern der Grundschule Weil im Schönbuch.

Aufgrund von Sprachbarrieren ist es oft nicht einfach, gerade Flüchtlingskindern adäquat zu begegnen. Zwar fällt Kindern der Umgang miteinander auch ohne Sprache leicht, dennoch herrscht in solchen Situationen dann doch oft Sprachlosigkeit und vor allem auch Unsicherheit. Davon war jedoch am vergangenen Freitagnachmittag auf dem Pferdehof von Sabine Göhrt und Andreas Göhrt wenig zu spüren.
Zehn Kinder - fünf Kinder aus Flüchtlingsfamilien und fünf aus Weiler Familien - tummelten sich da um die beiden Pferde Püppi und Le Beau. Beide Pferde doppelt so hoch, als sämtliche Kinder, die um sie herum standen und dennoch war von Unsicherheit nichts zu spüren. Die meistern der Schüler – übrigens bunt gemischt aus den Klassen zwei bis vier - verfolgten die Ausführungen von
Jessica Hiller, selbst Reiterin auf dem Pferdehof, mit aufmerksamem Blick, einige eher respektvoll, alle aber lachend.
Und allein in der ersten halben Stunde wurde spürbar, was das Angebot alles vermag: Jessica lehrte die Kinder erst einmal die grundlegenden Verhaltensweisen der Huftiere und dabei natürlich auch, dass sich die jungen Reitanwärter niemals im Bereich der Hinterbeine aufhalten sollten. Auch was zur Ausrüstung gehört, wurde geduldig erläutert und die Kinder mussten so schwere Worte wie „Kardätsche“ laut aussprechen und auch wiederholen. Und ehe die außergewöhnliche Reitstunde vorbei war, konnte der Wortschatz um einige neue Vokabeln erweitert werden.
Neben der Sprache und dem respektvollen Umgang mit den Tieren wurde aber auch das Sozialverhalten der Kinder untereinander und zudem auch deren Verantwortungsbewusstsein geschult. Denn während eines der Kinder Le Beau – selbstverständlich unter der Aufsicht von Andreas Göhrt - um den Platz führen durfte, mussten die anderen ruhig am Rande des Platzes warten. Das fiel angesichts des nahen Baches und vermutlich einiger umherhüpfender Grashüpfer nicht unbedingt leicht und schnell hörte man Gelächter und umfallende Gegenstände. Normalerweise durchaus angenehme Geräusche, ein Pferd jedoch kann dadurch leicht erschrecken und deshalb mussten die Kinder lernen, sich diszipliniert und respektvoll zu verhalten.
Während die eine Gruppe Püppi striegelte, führte die andere Le Beau um den Platz. Und von Runde zu Runde war dabei das wachsende Selbstbewusstsein der Kinder zu sehen. Zeigten sie zu Beginn noch Unsicherheiten im Umgang, vereinzelt auch Angst, das Tier könne beißen oder ließen abrupt das Verbindungsseil fallen, als das Pferd schnaubte, konnte man nach einigen Runden sehen, wie sich das Selbstbewusstsein der Kinder veränderte, wie sich ihr Blick nach vorne richtete, ohne Angst und voller Zuversicht in das eigene Tun.

Bericht und Bilder Cornelia Schwarz

 

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